Tauchen Sie ein in die Historie von Heinemann Optik & Akustik

Seit der Gründung unseres Familienunternehmens in 1946 hat sich die Augenoptik und Hörakustik unglaublich weiterentwickelt – und mit ihnen auch Heinemann Optik & Akustik. Stets am Puls der Zeit sind wir dabei aber auch immer eins geblieben: nah am Kunden.

Wir wollen Sie mitnehmen auf eine Zeitreise durch unsere Geschichte, die uns geprägt und geformt hat. Begleiten Sie uns auf dem Weg vom kleinen Optik- und Fotofachgeschäft in der Wetzlarer Schmiedgasse zum erfolgreichen Familienunternehmen der Optik und Akustik – mit sieben Filialen in Wetzlar, Weilburg und Braunfels sowie einem Team mit über 30 Mitarbeitern.

Wie alles begann...

1949

Gründung des Optik-und Fotofachgeschäfts

1951

Umzug in die Bahnhofstraße

Günter Heinemann – die Anfänge

Die Geschichte von Heinemann Optik & Akustik beginnt in der Optikstadt Rathenow. Dort wurde Günter Heinemann geboren. 1938 legt er mit 26 Jahren die Meisterprüfung zum Optiker ab. Doch dann folgen Berufung zum Militär, Versetzungen und Kriegsgefangenschaft. Inmitten der Kriegswirren lernt der junge Heinemann Erna kennen und heiratet sie. Nach Kriegsende lässt er sich mit ihr in Wetzlar nieder.

1946 gründen die Eheleute das Geschäft „Günter Heinemann Optik & Foto“. Ihr erstes Ladengeschäft haben sie in der Schmiedgasse. Es sind die Jahre, wo Hühner unter der Werkbank des Optikers schlafen und Brille gegen Huhn kein schlechtes Tauschgeschäft ist.

1949, drei Jahre nach Gründung, entscheidet sich Günter Heinemann die Hörakustik mit aufzunehmen. Mit Erfolg: Die Räumlichkeiten in der Schmiedgasse werden zu klein und 1951 geht es in die belebte Bahnhofstraße. Kurz darauf verabschiedet er sich von der Fotografie.

1956

Günter Heineman stirbt; Erna übernimmt das Geschäft

Echte Power

1968

Tochter Margrit erhält Meistertitel der Augenoptik

Erna und Margrit Heinemann – zwei starke Frauen

1956 erschüttert der Tod von Günter Heinemann die Familie und das Geschäft. Er lässt seine Frau Erna und drei Kinder zurück. Doch Aufgeben ist keine Option. Gegen viele Widerstände bleibt das Geschäft Heinemann Optik & Akustik bestehen, wenn auch an wechselnden Standorten, u.a. in der Lahnstraße.

Im Alter von gerade mal 13 Jahren übernimmt Ernas zahlenaffine Tochter Margrit die Buchhaltung. Und nicht nur das: 1963 erhält Margrit den Kaufmannsgehilfenbrief und mit 21 Jahren tritt sie als jüngstes Mitglied der Union der Hörgeräteakustiker bei. 1968 krönt Margrit Sandner ihr Wissen in der Augenoptik mit dem Meistertitel als einzige Frau dieses Jahrgangs.

Margrit Heinemann

1966

Heirat von Richard und Margrit Sandner

1968

Erna Heinemann stirbt; Margrit übernimmt das Geschäft

Der „Netzwerker“ Richard Sandner

1973

Umzug in die Langgasse

1995 Eröffnung des Optikfachgeschäfts in Weilburg

1987

Eröffnung der Filiale in Braunfels

1995

Eröffnung des Optikfachgeschäfts in Weilburg

Margrit und Richard Sandner – ein gutes Team

1963 werden Margrit Heinemann und Richard Sandner ein Paar. Und Richard gibt Gas für seine Liebste: Er entwickelt sich vom Lkw-Fahrer zum ausgebildeten Buchdrucker und schließlich zum Akustik-Spezialist im Heinemann-Geschäft. 1966 heiratet Margrit den „Tausendsassa“ und bekommt vier Kinder mit ihm.

Durch den Tod der Mutter Erna in 1968 wird Margrit Sandner alleinige Geschäftsführerin und mit ihrem Mann Richard hat sie die perfekte Unterstützung. Die beiden ergänzen sich wunderbar: Sie, die Frau der Zahlen, die Optikmeisterin und Geschäftsführerin. Er, der Mann der Worte, der Geschäftsleiter der Akustik und der „bunte Hund“ im besten Sinne. Denn: Richard hat eine besondere Gabe mit seinen Kunden umzugehen und ist Netzwerker von Natur aus.

Es sind gute Zeiten: Heinemann Optik & Akustik findet seinen Platz in der Langgasse. Die Kinder werden groß und das Geschäft wächst. 1984 eröffnet eine Optik-Filiale in Braunfels, 1995 eine weitere in Weilburg.

2003

Geschäftsübergabe an Ralf Sandner, Ortwin Kraft und Horst-Ingo Heinemann

Ralf Sandner (li.) und Ortwin Kraft

2005

Neuer Standort der Akustik im Ärztehaus am Klinikum in Wetzlar

2013

Die Akustik in Weilburg bezieht eigen Räumlichkeiten im Ärztehaus am Weilburger Klinikum; Eröffnung einer weiteren Akustik-Filiale im Ärztehaus in Wetzlar-Hermannstein

2014

Neuer Standort der Akustik im Ärztehaus am Hausertor in Wetzlar

Geschäftsführung bleibt Teamarbeit - mit Erfolg

2000 läutet der Tod von Richard Sandner den Generationenwechsel ein. 2003 übergibt Margrit Sandner die Geschäftsführung an Sohn Ralf Sandner, den langjährigen Mitarbeiter Ortwin Kraft und Bruder Horst-Ingo Heinemann. So wird, was sich mit dem Team Sandner bewährt hat, mit der neuen Geschäftsführung fortgeführt. Mit Erfolg: Es entstehen neue Akustik-Fialen am Wetzlarer Klinikum und in der Hausertorstraße in Wetzlar, im Weilburger Ärztehaus und in Wetzlar-Hermannstein. Ihr Credo: Ein Ziel, unterschiedliche Wege und eine gemeinsame Lösung.

Die vierte Generation ist am Start

Geschäftsführerwechsel bei Heinemann Optik & Akustik (von links): Prokuristin Jacqueline Walther und die neuen Geschäftsführer Tobias Walther, Roland Sandner und Steffen Pohl

2025

Tobias Walther, Roland Sandner und Steffen Pohl als Geschäftsführer sowie Prokuristin Jacqueline Walther übernehmen die Führung des Familienunternehmens.

Braunfels bekommt einen Hörakustiker: Die hiesige Filiale ist nun auch Akustik-Standort.

Heinemann verjüngt sich - das WIR bleibt

2025 läutet Heinemann den Generationenwechsel ein: Ralf Sandner, Ortwin Kraft und Horst-Ingo-Heinemann übergeben die Geschäftsführung des Familienunternehmens in neue, vertraute Hände. Denn: Die neuen Geschäftsführer sind „alte Hasen“ im Team: Die Hörakustikmeister Tobias Walther, Steffen Pohl und Roland Sandner, Enkel des Firmengründers, sind seit weit über zehn Jahren bei Heinemann – insgesamt sogar über 40 Jahre. Nun stehen sie als Geschäftsführer gemeinsam mit Prokuristin Jacqueline Walther an vorderster Front.

Das Credo der neuen, vierten Generation Heinemann ist klar: „Wir sind ein werteorientiertes mittelständisches Familienunternehmen, das den Menschen in den Mittelpunkt seines Denkens und Handeln stellt – und das bleibt auch so.“ Und Tobias Walther ergänzt: „Wir versuchen immer die optimale Lösung für unsere Kunden und Kundinnen zu finden. Das zeichnet nachhaltig erfolgreiche Unternehmensführung aus“.